Forschungsinstitut BIOPOL e.V.
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Zunderschwamm - Extrakte

 

Extrakte aus dem Zunderschwamm -

Ausgangspunkt: Unsere eindeutige wissenschaftliche analytische Definition des Beta-(1,3)-(1,6)-D-Glucan-Melanin-Chitin-Komplexes als eine Hohlfaser wurde 2006/2007  erstmalig publiziert und deren Veröffentlichung als Vortrag zum 8. Berlin-Brandenburgischen- Forschungssymposium durch das Fraunhofer Instituts für Angewandte Polymerforschung im Jahre 2014 nochmals vorgenommen..

Dieser Komplex als Hohlfaser bildet den Hauptbestandteil des Pilzes und ist wasser-, säure- und laugenrestistent.

Extraktion: 

Der Pilz wird nach entsprechender Zerkleinerung mit den jeweiligen Lösungsmitteln so behandelt, dass die für diese Lösungsmittel relevanten Inhaltsstoffe sozusagen in Lösung gehen. Nach Entzug des Lösungsmittels verfügt man über den Extrakt. Dabei besteht die Möglichkeit, den Inhaltstoff bei langsamen Entzug des Lösungsmittel nicht amorph sondern kristallin zu erhalten. Über die sich ausbildende Kristallstruktur kann man auf die Inhaltstoffe schließen.

Anwendungen: Extrakte sind in vielfältiger Form anwendbar. Das Forschungsinstitut ist darüber hinaus den Weg gegangen, über die Kombination des Hohlfaser-Komplexes mit verschiedenen Extrakten aus dem Zunderschwamm anwendungsspezifische Produkte zu entwickeln mit Alleinstellungsmerkmalen.

 

Beispiel  Extraktion von Mykosterolen: Durch die Extraktion wurden die Sterole identifiziert und quantifiziert:

  • Campesterol,
  • Brassicasterol,
  • Sigmasterol,
  • Beta- Sitosterol.

Frage: Ist es möglich den Beta-(1,3)-(1,6)-D-Glucan-Melanin-Chitin-Komplexes als eine Hohlfaser zu extrahieren?

Antwort: Nein. Wir wissen, dass  dies immer wieder behauptet wird.

Frage: Wenn nun aber als Lösungsmittel  Schwefel-oder Salzsäure verwendet wird, da geht der Komplex doch in Lösung?

Antwort: Das ist ebenfalls - dummes Zeug und resultiert ebenfalls aus fehlender Sachkenntnis.

Es handelt sich hierbei um eine Hydrolyse - nicht um eine Extraktion. Behandelt man die Polysaccharide mit den genannten Säuren, werden die glykositischen Bindungen zerstört und es liegen monomere Bestandteile vor. Bei Chitin ist das beispielsweise Glucosamin. Dieser Prozeß der glykositischen Spaltung der Polysaccharide ist irreversibel. Das heißt, diese Spaltung der Bindungen kann nicht rückgängig gemacht werden. Also keine Möglichkeit über diese sogenannte "harte Extraktion" - die es nicht gibt - also über die Hydrolyse einen angereicherten Chitinstoff zu erhalten - schon gar nicht zu 70%.

Und auch das ist klar: Die Hohlfaser ist und bleibt nach einer solchen Säurebahandlung zerstört.

Beispiele für Extrakte (mikroskopische Fotoaufnahme des Forschungsinstitut- wie alle Aufnahmen - urheberrechtlich geschützt):

Rd.

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