Forschungsinstitut BIOPOL e.V.
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Zunderschwamm - wissenschaftliche fundierte und gegensätzliche Analysen

Zusammensetzung des Beta Glucan Komplexes aus Zunderschwamm1. Weshalb der Zunderschwamm über 30 Jahre alt werden kann und

2. weshalb seine Anwendung incl. die Heilkräfte seit dem Antiken Europa - mit Ötzi beginnend -  die Menschheit begleitet,

 

beantwortet als Ausgangspunkt der Betrachtungen die Analyse zur Zusammensetzung des nachwachsenden Rohstoffes Zunderschwamm.

 

Die geballte Wissenschaftskompetenz im "Netzwerk Weiße Biotechnologie Berlin -Brandenburg" - wir machen.

 

Die zwei wichtigsten Kernaussagen:

 

1.K ernaussage

Den  Hauptbestandteil des Zunderschwammes bildet der

Beta-(1,3)-(1,6)-D-Glucan-Melanin-Chitin-Naturkomplexes

Analytik: 

1. Nachweis durch das Fraunhofer Institut für Angewandte Polymerforschung, die Analysenmethoden wurden veröffentlicht - Vortrag zu unserem 8. Berlin-Brandenburgischen Forschungssymposium 30. Oktober 2014

2. Veröffentlichung der Analytik auch über youtube

 

2. Kernaussage

Dieser Naturkomplex bildet eine Hohlfaser,

unlöslich, laugen- und säurerestent, foglich - nicht extrahierbar.

Gegensätzliche Analysen

1. Ukrainische Darstellung

Die völlig konträren analytischen Darstellungen gehen davon aus, dass der Hauptbestandteil des Zunderschwamms Chitin sei. Vorgetragen als bedeutsame Erfindung wurde dies erstmalig auf dem World-Chitin-Congress 1994. Bis dato war die Gewinnung von Chitin aus tierischen Stoffen die bestimmende Technologie. Natürlich war die weltweite Überraschung groß als dokumentiert wurde, nunmehr Chitin aus Pilzen herstellen zu können. Auch publizistisch wurde verbreitet, dass der Pilz folgende Zusammensetzung habe:

Chitin             70%

Glucan          20%

Melanin         10%

Deutsche Investoren, die vorschnell am Chitin aus Pilzen interessiert und engagiert waren, stellten 2006 den international organisierten Betrug fest bei gleichzeitigem Verlust ihrer investierten Summen. Details zu diesen Betrug mit den entsprechenden Zeitdokumenten publiziert unter:"Bluff aus dem Osten - Skandal im Westen -  ZunderscwammBETRUG"

Auszug aus der Publikation in der nachfolgenden Galerie:

 

2. Spanische Darstellung

Im Rahmen eines Notifizierungsantrages wurde 2014 bei der zuständigen Behörde  in Belgien ebenfalls der 70%ige Chitinstoff aus dem Zunderschwamm als Novel Food bestätigt, benannt als „Chitin-Glucan aus dem Fomes fomentarius“:

Auszug aus dem EU-Dokument in der Galerie beigefügt.

Eine Analogie zur Feststellung eines Chitinstoffes in der Ukraine ist nicht zu übersehen.

 

3. Darstellung in Deutschland

  • Patentanwalt Bonsmann

In patentrechtlichen Streit, von der spanischen Firma veranlasst, wurde vom Patenanwalt Bonsmann aus Mönchengladbach dokumentiert:

(Auszug aus dem Schreiben – Seite 2 unten und Seite 3 oben - an das Deutsche Patent- und Markenamt München)vom 24.01.1912 -  wird der nachfolgenden Galerie veröffentlicht)

 

4. Ermittler und Rechtsanwalt Heynert

In einer Strafsache wegen Verletzung unseres Gebrauchsmusters an 12.04.2016 wurde vor dem Amtsgericht Neuss erklärt, dass es die Erfindung der Wissenschaftler  der Firma GFP sei, die einen Stoff mit 70 % Chitin aus dem Zunderschwamm herstellen  können. Als Beweis wird ein Schreiben  der BVL an ein Start up- Unternehmen vorgelegt, aus dem wie folgt zitiert wird (Auszug zu den relevanten Daten):

Vorher zu bemerken wäre,

  • dass gleichsam betont wird, alle Erzeugnisse der genannten Firma beinhalten diesen Chitinwirkstoff (70% Chitin).
  • Ebenfalls zu bemerken wäre, dass diese Aussage bis einschließlich Juni 2020 nicht widerrufen wurde.
  • Ebenfalls zu bemerken ist, dass sich Chitinstoffe sich in den Eigenschaften und Wirkungen prinzipiell von einem  Glucanwirkstoff unterscheiden.

5. RA Haudan in einer Abmahnung an das Forschungsinstitut Biopol vom Nov. 2019

Zitat :

 

"Schließlich behaupten- offensichtlich selbst bar jeglichen wissenschaftlichen Verständnisses um die Chemie des Fomes Fomentarius - die Gewinnung eines Glucan-Melanin-Chitin-Komplexes aus dem Zunderschwamm mit einem Anteil von 50 - 70% Chitin sei wissenschaftlicher Unfug"

 

Sieht man von der fragwürdigen Handhabung der deutschen Sprache ab, ist es offensichtlich der Versuch, eine Rechtfertigung der EU-Spezifikation zum zugelassenen Novel Food mit 70% Chitin zu finden, der durch eine Extraktion von Chitin gefunden worden sei.

Dagegen spricht das allgemeine Schulwissen, einschließlich das  Wissen der Experten:

Allgemeines Schulwissen gemäß Schülerlexikom unter:

 

https://www.lernhelfer.de/schuelerlexikon/biologie/artikel/chitin

Aussage:

 

  • Chitin ist unlöslich in Wasser, organischen Lösungsmitteln, verdünnten Säuren und Laugen.
  • Starke Säuren dagegen vermögen Chitin in D-Glucosamin und Essigsäure zu spalten.
  •  Bei Spaltung durch Basen entstehen Acetate und Chitosan. Chitosan hat gel- und filmbildende Eigenschaften.

 

 gemäß https://www.chemieunterricht.de/dc2/nh3/chitin.htm

  • Chitin löst sich nicht
  • Chitin löst sich auch nicht in den gängigen organischen Lösemitteln. Es quillt höchstens auf - wie z. B. in Essigsäureethylester.
  • .Amide können alkalisch verseift werden.
  • Das Verseifungsprodukt von Chitin heißt Chitosan.
  • Chitosan löst sich im Gegensatz zu Chitin aufgrund der zahlreich vorhandenen basischen Aminogruppen vor allem in verdünnter Essigsäure, wobei eine Massenkonzentration von etwa 2-3 % bereits zu viskosen Lösungen führt.

Expertenwissen nach Römpp bestätigt dies.

 

Die Darstellung des allgemeinen Wissenstandes zur Unmöglichkeit einer Extraktion von Chitin wurde noch ergänzt durch:

„Die European Chitin Society. Westfälische Wilhelms-Universität Münster AG Prof. Dr. Bruno Moerschbacher, Vorsitzender der EUCHIS“

mit gleichem Ergebnisaussagen.

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