Forschungsinstitut BIOPOL e.V.
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Archiv 2016

Juni 2016

Wenn in diesem Jahr wieder das "Schwämmklopferfest" in Neustadt am Rennsteig vom 15.-17. Juli  stattfindet, ist das nicht nur Bestandteil einer lebenden Traditionspflege zu einem besonderen Kulturgut, sondern ist in diesem Jahr auch Schauplatz  einer großartigen Leistung:


Das Rennsteigmuseum – Zentrum des Wissens um den Zunderschwamm.

 

Das Rennsteigmuseum hat mit seinen ehrenamtlichen Kräften die wohl umfassenste Datenbank zum Zunderschwamm errichtet, die der Allgemeinheit jetzt zur Verfügung steht.

Das "lebende" Museum mit der Einmaligkeit  "Zentrum des Wissens um den Zunderschwamm" zu sein - ein Mittelpunkt - auch für die Wissenschaft, eine Datenbank, die es in sich hat. 

Rd.

Nebenbei, Herr Rühle, Vorstand des Forschungsinstitutes, ist stolzes Ehrenmitglied des Rennsteigvereins.

 

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Die Hochschule Niederrhein eröffnete am 15. Juni das Kompetenzzentrum

für Angewandte Mykologie und Umweltstudien - KAMU

(siehe Neuigkeiten April 2016)

Es ist eine einmalige Glanzleistung, die Entwicklung der Mykologie und deren praxiswirksame Anwendung in einem Kompetenzzentrum zu konzentrieren.   Den Zug der Zeit verstehend, werden hier Akzente mit einer starken Ausstrahlungskraft gesetzt. Erstmalig werden wir schon  zu unserem Forschungssymposium am 03.11. 2016 davon profitieren können.

Unsere Hochachtung gilt dem Team um  den Hochschulpräsidenten Herrn Prof. Dr. Hans-Hennig von Grünberg in Mönchengladbach und ganz besonders Herrn Prof. Dr. Lelley.

Dass eine solche Notwendigkeit bestand,  wurde auch von unserer Seite stets betont. Das dies nun Realität ist, gleicht einer Sensation. Wir haben in unserer übergebenen  Grußbotschaft dies wie folgt hervorgehoben:

 

 
   

              Kompetenzzentrum

             für angewandte Mykologie und Umweltstudien

             an der Hochschule Niederrhein

             Sprecher des KAMU

             Herrn Prof. Dr. Hambitzer

 

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März 2016

Dass der Insektenflug erhalten bleibt.......für eine gesunde Umwelt.....trotz Klimawandel.

Natürlich wissen wir, dass bereits heute der Klimawandel Spuren hinterläßt.

Es ist auch klar, dass Schadorganismen und Krankheitserreger immer stärker Präsenz zeigen.

Dass Pilzkrankheiten auf dem Vormarsch sind, ist auch eine Binsenweisheit.

Wir betrachten es als unsere Aufgabe, auch hier mit unserem Wissen einen Beitrag zu leisten, indem wir unsere Entwicklungen gegen pathogene Pilze vertiefen und als Wissenstransfer in die Gesellschaft bringen.

"Lucosan" als Pflanzenstärkungsmittel mit fungiziden Wirkungen - beispielsweise gegen Mehltau - für den ökologischen Landbau. Auch in diesem Jahr sind bereits die erreichten Ergebnisse so, dass man sagen kann: wir haben eine Alternative in der Bekämpfung. Wirksam und umweltverträglich. Es ist ein kleiner Beitrag für die gesunde Umwelt im  Klimawandel.

Rd.

Fotos Rd. Forschungsinstitut Biopol

Februar 2016

Paradigmenwechsel in der Medizin?

Demographischer Wandel und die Ausgaben für deren Finanzierung.

Unsere Arbeit.

Aus den veröffentlichten Beiträgen zu den Gesundheitsausgaben der nächsten Jahre im Zusammenhang mit der demographischen Entwicklung wird immer wieder die Frage zu deren Finanzierung gestellt, die nicht beantwortet werden kann. Die Notwendigkeit eines Paradigmenwechsel in der Medizin ist daher eminenter Bestandteil der diskutierten Lösungsstrategien. Naturwirkstoffe für die Prophylaxe und Therapie sind bereits jetzt feste Bausteine auch, wenn es um die Prävention geht. Unsere Forschungssymposien belegen, dass gerade auf diesem Sektor der wissenschaftliche Erkenntnispegel nur schwer praxiswirksam umzusetzen ist. Hier schneller voranzukommen ist nicht nur die Frage einer partiellen Ausbremsung der Kostenprogression bei den Gesundheitsausgaben, sondern kann auch die Frage der Absicherung einer akzeptablen Lebensqualität im höheren Alter beantworten helfen. Hier einen Schritt voran zu kommen, ist ein Schwerpunkt in Vorbereitung des 10. Berlin –Brandenburgischen Forschungssymposium. Das betrifft auch die Klarheit in der Aussage zur Identität von Naturwirkstoffen, zur Analyse und zur Wirksamkeit als die entscheidenden Voraussetzungen dafür, dass auch beispielsweise die Medizinalpilze in der Prophylaxe und Therapie breitenwirksam für die Volksgesundheit eingesetzt werden können. Dazu das Beispiel unserer Arbeit in der Kooperation zur Analyse des Betaglucankomplexes im Zunderschwamm, vorgetragen von Dr. Wetzel, Fraunhofer Institut für Angewandte Polymerforschung Potsdam-Golm zum 8. Berlin- Brandenburgischen Forschungssymposium:
 

Wir danken Frau Anne Eger für die Video-Aufbereitung des Symposiums.

 Bild in Originalgröße anzeigen

Kompetenzzentrum für Angewandte Mykologie und Umweltstudien - KAMU

 

Es ist zweifellos eine Sternstunde für die Anwendung von Medizinalpilzen in der Prophylaxe und Therapie, am 15.06.2016  in der Hochschule Niederrhein dieses Kompetenzzentrum eröffnet wird.

 

Unsere Anerkennung und Gratulation gilt schon heute dem Team um Herrn Prof. Dr. Dr. Prange.

 

In der Ankündigung hebt Prof. Dr. Dr. Alexander Prange hervor:

 

„Die angewandte Pilzforschung blickt am Niederrhein auf eine langjährige und erfolgreiche Tradition zurück.1973 wurde die Versuchsanstalt für Pilzanbau, unter der Leitung von Herrn Prof. Dr. Dr. h.c. Jan I. Lelley in Krefeld aufgebaut und etablierte sich auf dem Gebiet der angewandten mykologischen Forschung.

Um den Ausbau der Pilzforschung voranzutreiben und die Vernetzung von Fachleuten aus Wissenschaft und Praxis zu verbessern, lag die Gründung eines Kompetenzzentrums nahe, welches aus dem Förderprogramm FH-Struktur des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert wird.

Wir sind davon überzeugt, dass die Kommunikation sensorischer, ernährungsphysiologischer oder gesundheitlicher Vorteile von Pilzen nachhaltig nur auf der Basis von belastbaren wissenschaftlichen Erkenntnissen und professionellem Qualitätsmanagement entlang der gesamten Wertschöpfungskette gelingen kann.

Dabei setzten wir auf die Fachkompetenz aus verschiedenen Wissenschaftsbereichen.

Die Experten unseres Kompetenzzentrums:

Prof. Dr. Reinhard Hambitzer –  Lebensmitteltechnologie mit den Schwerpunkten Produktenwicklung, Lebensmitteltechnologie, Sensorik

Prof. Dr. Dr. Dr. Alexander Prange – Mikrobiologie und Hygiene mit den Schwerpunkten Nebengruppenelemente, Antibiotische Wirkstoffe, Hygiene

Prof. Dr. Sabine Ellinger – Ernährungswissenschaft mit den Schwerpunkt Analytik, Nährstoffe, funktionelle Wirkstoffe

Prof. Dr. Dr. h.c. Jan I. Lelley – Angewandte Mykologie mit den Schwerpunkten Kulturtechnik, Mykotherapie, Umweltstudien

 

Das Forschungsinstitut begrüßt diesen außerordentlichen  Schritt, da wir nunmehr davon ausgehen können, dass mehr denn je die Sachkompetenz  auf diesem bedeutsamen und zukunftsträchtigen Gebiet dominieren wird.

 

Wir freuen uns, auf  der Eröffnungsveranstaltung präsent sein zu können.

 

Vorstand

 

<< Neues Bild mit Text >>

Die Präsentation ist vollständig veröffentlicht unter:

 

Medizinalpilze und polymere Naturmineralien in der Gesundheitsvorsorge und Therapie

 

Reminiszenzen zum 8.Berlin Brandenburgischem Forschungssymposium 2014

bzw. als pdf-Datei kostenfrei zu beziehen.

Rd.

 

 

 

 

                                 - noch in Bearbeitung -

Januar 2016

Zunderschwamm - die Neuerscheinung

Eine besondere Neuerscheinung ist für uns so wichtig, sie unter "Neuigkeiten" zu veröffentlichen. Eine einzigartige Beschreibung des Zunderschwammes ist dem Autor Hans Schaub gelungen. Die handwerkliche  Aufbereitung des Zunderschwammes und die Details der Verarbeitungsmöglichkeiten haben tatsächlich den Charakter der Einmaligkeit. Dieses Werk ist durchaus geeignet, eine Ergänzung zu sein, zur Bewahrung des Kulturgutes zum Zunderschwamm als Wegbegleiter der Menschheit. In diesem Sinne wird dieses Werk aufgenommen in die "Taditionspflege Zunderschwamm" und wird sicher auch die bedeutsame Dokumentensammlung zum Zunderschwamm im Rennsteigmuseum Neustadt bereichern können.

Wir danken dem Autor Hans Schaub.

Rd-

Gratulation - Frau Fabert erhält ein Stipendium

"Fomes fomentarius, Dekonstruktion eines Parasiten“

 

war das Thema  der Masterarbeit der Nina Fabert Kunsthochschule Weissensee, Textil- und Material Design. Die Verteidigung dieser Masterarbeit wurde am 13. Oktober wurde mit der Note "1" abgeschlossen. Nach wie vor gilt Frau Fabert die uneingeschränkte Förderung auch durch das Forschungsinstitut, um zum 10. Forschungssymposium am 03.11.2016 neueste Erkenntnisse und Arbeiten unseren Gästen vorstellen zu können.

 

Wir danken der Vergabekommission für die Bereitstellung des Stipendiums und wünschen Frau Fabert viel Erfolg.

 

Vorstand

 

 

 

Stressmedizin

Eine der Fragen aus dem letzten Forschungssymposiom bezogen sich auf den "Stress" und wir freuen uns, in Vertiefung der Fragenbeantwortung auf die I-gap Veranstaltung zu verweisen:

"Stressmedizin",

Meilensteine in der Stressforschung und ihre Folgen für Diagnostik, Prävention und Therapie

 

Wir möchten auf die Beantwortung der Frage zur Prävention und Therapie hinlenken, auf die wir weiterführend auch im 10. Forschungssymposium am 3. Nov. eingehen werden.

Rd.

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