Forschungsinstitut BIOPOL e.V.
Forschungsinstitut BIOPOL e.V.

Archiv 2013

Wichtige Archivunterlagen aus 2013

Wichtige Archivunterlagen können auf berechtigter Anfrage

abgefordert werden.

 

1. Das Forschungsinstitut hatte im Mai 2013 Analysen zum Betaglucankomplex aus dem Zunderschwamm veröffentlicht, die im krassen Gegensatz zu den Analyseergebnissen des Fraunhofer-Institutes für Angewandte Polymerforschung stehen.

Trotz eines sehr scharfen Gegenwinds versuchen wir diese Problematik zum nächsten Forschungssymposium wissenschaftlich noch weiter zu untersetzen.

 

2. Details können aus dem Firmenarchiv  generell gesondert abgefordert werden unter: redaktion.biopol@aol.de

 

3. Wir wurden verpflichtet, bestimmte Anfragen und Meinungsäußerungen  im "Dialog" nicht zu zulassen. Wir bitten um Verständnis, sich diesem Zwang  vorerst fügen zu müssen.

Rd.

Aus gegebenen Anlass nochmals die Veröffentlichung im Zusammenhang mit einer konkreten Anfrage:

Internetkopie

 

Frage: 07.12. 2014 15.51 Uhr: können sie mir bitte mitteilen, wie sich das Zunderschwammprodukt, das die Fa. Good Feelings Products in Zusammenarbeit mit
Prof.Dr. Leontij Gorovoj entwickelt hat und vertreibt, von dem Produkt ihrer Forschungsarbeit unterscheidet?

Ist es auch möglich Zunderschwammtee zu trinken, um Nutzen aus dem gesundheitsfördernden Effekt zu ziehen?

Michael N.

Antwort: Ist  nicht Gegenstand unserer Forschungsarbeit. Zur diesbezüglichen Zusammenarbeit mit der Firma Aglycon Mycoton GmbH, die zwischenzeitlich den Geschäftsbetrieb einstellen mußte also auch kein Vertrieb mehr erfolgt, geben wir ausnahmsweise nochmals Auskunft, gibt es unter anderem auch die Veröffentlichung vom Mai 2013. Wir verweisen auf die Ausführungen des Fraunhofer Instituts für Angewandte Polymerforschung ebenfalls zum 8. Forschungssymposium vom 30.10.2014, das unseren Beta 1,3/1,6DGlucan-Naturkomplex als Hohlfaser aus dem Zunderschwamm analysiert hat und damit die bereits 2006/2007 getroffenen Aussagen bestätigte. Die Eindeutigkeit der wissenschaftlichen Aussage ist damit für jeden Interessierten nach zu vollziehen. Die Veröffentlichung im NewTicker vom Mai 2013 bleibt nach wie vor richtig und davon unberührt. Zur Erinnerung:

Auszug aus"Bluff aus dem Osten": "Ein sogenannter „Wissenschaftler“ aus dem Osten tönt auf einer internationalen Tagung 1994, eine neue Erfindung zu haben, die vielleicht sogar das 21igste Jahrhundert prägen kann. Schon finden sich Partner auf dem internatonalen Parkett, die sein Angebot aufgreifen. Soweit normal und gewöhnlich nimmt der Erfolg seinen Weg.
Was aber, wenn es diese Erfindung nicht gibt? Was machen die geprellten Partner ?"  -Auszug beendet.-

Auszug aus - www.forschungsinstitut-biopol.de - „Neuheiten“:
Mai 2013:

„Die Fragen zum Chitingehalt dominieren aus Gründen unterschiedlicher und zwar gravierender Differenzen verschiedener Veröffentlichungsquellen. Das Forschungsinstitut hat auf eine einfache Überschlagsrechnung zum prozentualen Nachweis des Chitins verwiesen, die plausibel ist und in jedem Labor nachgeprüft werden kann.
Warum kommt dieser Frage eine herausragende Bedeutung zu?
Chitin und seine Derivate können in den verschiedensten Bereichen zur Anwendung kommen. Das globale Marktvolumen wird für 2013 auf 12-14 Mrd. $ geschätzt, produziert aus den Schalen von Crustaceen.

Die 2001 und 2002 deutschen Experten offerierte Möglichkeit einen 70% Chitinwirkstoff aus Pilzen produzieren zu können, hat deshalb nicht nur die internationale Fachwelt aufgerüttelt, sondern auch die deutschen Experten. Bis dato galt es als unmöglich, Chitin aus Pilzen effizient industriell zu produzieren.
Eine neue Epoche in der Chitinproduktion?
Mit diesem 70%igen Chitin schien eine völlig neue Epoche der Nutzung des Chitins eingeleitet worden zu sein. In der "Internationalen Konferenz zu Chitin und Chitosan" 1994 in Polen wurde dieser Stoff (Mycoton) auch der staunenden Fachwelt vorgestellt. Flankiert wurde das mit "wissenschaftlichen" Veröffentlichungen, wie beispielsweise nachfolgend auch im "International Journal of Medical Mushrooms, Vol.3. pp.219-220(2001), 70% Chitin, 20% Glucane, 10% Melanin, Verfasser. Olga F Senyuk, Leontij F. Gorovoj.
Als Erfinder dieses ominösen Stoffes trat auch Herr Gorovoi aus der Ukraine auf, der ebenfalls der Firma Aglycon (Ausgründung aus der Technischen Universität Berlin, Bereich Biotechnologie, mit den Geschäftsführern Herrn Dr. Lange, Herrn Dr. Schulz ), mit Datum vom 02.05.2002 nochmals und bestätigend schriftlich mitteilte, über einen solchen Chitinwerkstoff zu verfügen und eine Zusammenarbeit anbot. Ohne die Analyse je nachgeprüft zu haben, wurde gemeinsam eine Vorgesellschaft und im August 2002 die Aglycon Mycoton GmbH gegründet mit dem Parallelaufbau von Produktionskapazitäten in Bojarka (Ukraine), Firma Mycoton Aglycon Ltd.

Das Forschungsinstitut hat die Anfragen in Auswertung des 6. Forschungssymposium vom 25.Oktober 2012 zum Anlass genommen, darauf zu verweisen, dass es diesen Wirkstoff des 70%igen Chitins als Komplex, produziert aus dem Zunderschwamm (Fomes fomentarius), nicht gibt. Dem Institut gehört Anerkennung, dies trotz scharfen Gegenwinds, in die Öffentlichkeit gebracht zu haben“.

Foto Archiv Fi Biopol; ehemaliges Militärgelände. Im Hintergrund - weißes Gebäude links, 2. Etage, Aufbau der Mycoton Aglycon Ltd.
 

So kann sich jeder selbst ein Bild machen. Wir danken deshalb dem Fraunhofer Institut, das nachhaltig und zweifelsfrei durch den Vortrag zum 8. Forschungssymposium definitiv Klarheit geschaffen hat. Ob dieser gesamte Vorgang eine Straftat ist, sollte der  Überprüfung durch die Staatsanwaltschaft vorbehalten bleiben. Auch, wer diese Produkte mit Heilversprechen vermarket hat - und zwar in der EU.

 

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