Forschungsinstitut BIOPOL e.V.
Forschungsinstitut BIOPOL e.V.

 

Der Zunderschwamm (Fomes fomentarius) ist in der Volksmedizin seit Jahrhunderten bekannt. Unter anderem ist dieser Pilz der Ausgangsstoff für unsere High-Tech- Verfahren zur Separation des Naturwirkstoffes Beta 1,3/1,6-D-Glucan im Komplex mit Melanin und Chitin, der als Basisprodukt die praxisorientierte Forschungsgrundlage bildet.

Wir haben versucht diesen Bogen in der Anwendung von der Steinzeit in das Heute mit der Zunderschwammausstellung: www.youtube.com/watch?v=-gHrXHBAW5w

zu schlagen. Das Heute endet im Forschungsinstitut Biopol e.V.

mit seinen Grundlagen - und Anwendungsforschungen, auch im Forschungsverbund.

 

Zunderschwamm - Fomes fomentarius, Wegbegleiter der Menschheit

Überblick

Konsolenförmiger, mehrjähriger Fruchtkörper mit grauer Oberfläche.

Als Parasit an lebenden Bäumen, saprob an abgestorbenen Stämmen.
Bis über 30 Jahre alt werdend. Getrocknetes Fleisch als „Zunder" schon in der Steinzeit zum Entfachen von Feuer verwendet. Als „Fungus chirurgorum" als blutstillende Wundauflage. In TCM bei Lungen- und Magenerkrankungen u.a.

 

Analysen der Inhaltsstoffe

Auszugsweise wird auf analytische Untersuchungen zur Bestimmung der Hauptkomponenten Glucan, Melanin und Chitin eingegangen. In unsere Analysen wurden einbezogen: unverarbeitetes Ausgangsmaterial, Zuchtpilze und gesammelte Pilze aus einem ökologisch sauberen Gebiet. Nach verschiedenen Verarbeitungsstufen entsprechend den Technologien des Forschungsinstitutes ergaben sich folgende Erkentnisse:

 

 

1.1 Chitin-Gehalt

Der Chitingehalt des Ausgangsmaterials beträgt ca. <10 - max. 11,5 %. Nach unseren Verarbeitungstechnologien liegt im Basisprodukt des Beta 1,3/1.6-D-Glucan Naturkomplex der Chitingehalt annähernd gleichbleibend bei ca. <10 %. Das wird auch aus den mikroskopischen Aufnahmen sehr schön sichtbar, die teilweise auch veröffentlicht sind. Über den Stickstoffgehalt ist der theoretische Chitingehalt sehr schnell und kostengünstig überprüfbar.

 

1.2. Melanin-Gehalt
Während des Verarbeitungsprozesses geht ein geringer Teil in Lösung,
liegt aber in der ursprünglichen Naturfaser letztendlich immer mit ca. 20% plus/ minus 2% vor.

 

1.3 Beta D Glucan-Gehalt
Unser Basisprodukt Beta 1,3/1,6-D-Glucan besitzt einen Glucananteil in Höhe von ca. 40-46 %

Anteil des bioaktiven Betaglucans

 

Der Anteil ist abhängig vom eingesetzten Produktionsverfahren. Beim Ausgangsstoff liegt der Anteil bei weniger als 1%. Nach der Verarbeitung liegt der Anteil in unserem Basisprodukt je nach Anwendungsbereich zwischen 40 - 46%. Wir sind aber zusätzlich in der Lage durch eigene Technologien Beta D Glucan mit einem über 90% bioaktiven Anteil herzustellen. Dies ist derzeit der Bestwert.

Herstellungsverfahren - Mikronisierung

 

Voraussetzungen

Die Anwendung in der Kosmetikindustrie verlangt, dass der Beta 1,3/1,6 D Glucan- Naturkomplex des Pilzes in eine geeignete Größe überführt werden muß, also in eine mikronisierte Pulverkonsistenz. Das heißt wir gehen davon aus, dass dieser Naturkomplex als Faser vorliegt und eine Zusammensetzung dieser Faser nach oben definierten Hauptbestandteile vorliegt.

 

Die Zerkleinerung wird auf ca.: 6-10 µm orientiert. Erst als mikronisiertes Pulver ist die Verwendung in den Kosmetika möglich und sinnvoll.

 

Eine Herstellung der Faserpartikel < 6µm wird als problematisch angesehen, wenn man die Beibehaltung der Wirksamkeit des Betaglucans garantieren möchte. Bei einer höheren Zerkleinerung der Faser gilt als festgestellt, dass das bioaktive Betaglucan fasst völlig zerstört ( zu ca. 89-92 % ) wird. Die Faustregel für die Zerkleinerungstechnologie gilt:
maximaler Zerkleinerungsgrad - ≥ (größer, gleich) - Außendurchmesser der Faser.

 

Vorteile

• eine exponentielle Erhöhung der Bioverfügbarkeit,
• eine exponentielle Erhöhung der Wirksamkeit,
• Stimulierung der Carrierfunktionen.

 

Technologie - EU-weit nur bei BIOPOL verfügbar

Warum nicht die konventionellen Zerkleinerungsmethoden zur Anwendung kommen,ist eine immer wiederkehrende Frage, aber genauso klar die Antwort.

 

Für die Mikronisierung bieten sich vor allem an:
1. Stiftmühle, bei der rotierende gegenläufige Scheiben mit hoher Geschwindigkeit das Mahlgut zerkleinern. Absolut nicht geeignet, da der Betaglucan-Naturkomplex zwar tatsächlich bis auf 15 – 20 µm zerkleinert wird, aber der Betaglucankomplex ist zerstört. Wirkung < 5-10%.


2. Luftstrahlmühlen
Auch eine sehr interessante Technologie, mit der man die Faser mit der Energie eines Gasstromes zerkleinert. Diese Technologie ist deshalb nicht geeignet, weil die Faser im aktivierten Gasstrom schlicht und einfach platzt, wie ein Luftballon.
Die Wirksamkeit des Betaglucan-Naturkomplexes tendiert damit eindeutig gegen Null.

 

Was man benötigt, ist ein guter Mix von High-Tech- Verfahren, die in dieser Weiterentwicklung unseres Institutes gleichsam eine neue Technologie darstellt - nach wie vor leider etwas aufwendig, aber dafür ein ganz hervorragender Wirkstoff - vielseitig einsetzbar.
Wir gehen davon aus, dass wir gegenwärtig in der EU die einzigen sind, die eine solche Zerkleinerungstechnologie im Ergebnis einer 4-jährigen Erforschung nunmehr beherrschen.

Zunderschwamm Entwicklungen

 

Seit 2004 war die praxisorientierte Forschung Eine Schwerpunktaufgabe. Verschiedene Entwicklungen aus Zunderschwamm fanden bereits international Ihren Weg zu Marktreife auf der Grundlage entsprechender Verträge zur Nutzung des entwickelten Know-hows.Diese Entwicklungen haben Folgendes gemeinsam:

1. die Beherrschung der Technologien zur Aufreinigung des Zunderschwammes,

2. die Herstellung des eindeutig definierten Beta-Glucan-Melanin-Chitin-Naturkomplexes als Hohlfaser.

 

2. Die Herstellung des eindeutig definierten Beta-Glucan-Melanin-Chitin-Naturkomplexes als Hohlfaser.

 

3.Die entwickelten Zerkleinerungstechnologien der Hohlfaser etsprechend der spezifischen Anwendungen.

Beispiel: mikronisierte Hohlfaser, Außendurchmesser 5,63 µm, Länge 9,31µm für Kosmetika.

4. Die Extraktherstellungen mit unterschiedlichen Extraktionsmitteln.

Unterschiedliche Phasengemische in der Trennung für die Extraktgewinnung.

Patentanmeldung

 

Bestimmte zielgerichtete Entwicklungen haben wir uns in der Praxisanwendung schützen lassen. 

 

Weiterhin gibt es gerade in der Kombination mit konventionellen Werk-und Wirkstoffen enorme Synergien, die immer wieder Produkte mit Alleinstellungsmerkmalen zeitigen werden. Auch darüber informieren wir in unseren Forschungssymposien.

 

Das Wissen wird jedoch generell als Wissenstransfer in die Gesellschaft weiter gegeben, für die kommerziellen Nutzung vertraglich an interessierte Unternehmen  zur Refinanzierung der gemeinnützigen Zielstellungen.

 

1. Nahrungsergänzungsmittel mit verbesserten antioxidativen Eigenschaften

Az. 10 2005 031 364.7 vom 30. 6. 2005

W.-D. Jülich, U. Lindequist, H.-P. Welzel,
W. Rühle, F. Szrama, M. Wurster, S.Lippemeier,
J. Schomburg, Ch. Schultz, P. Hartig, R. Hintze
 

2. Darmkrebsprävention (Arbeitstitel)

 

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