Forschungsinstitut BIOPOL e.V.
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Schwämmklopferfest - mit Bildungsförderung - eine kleine Reportage

Natürlich nicht vordergründig, als  zum diesjährigen Volksfest, vom 15. bis 17.Juli, die Herstellung des Zunderschwammes unter freiem Himmel wiederum von den ehrenamtlichen Kräften des Rennsteigmuseums demonstriert wurde. Aber die Arbeit mit den Kindern war eminenter Bestandteil, zumal das „Schwämmklopferfest“ jährlich viele Besucher anlockt.

Ob jung oder alt, das Interesse an diesem demonstrierten Kulturgut ist ungebrochen hoch.

Ein besonderer Platz ist dabei den Kindern reserviert – und das war und ist etwas Besonderes:

1. Den „Schwämmklopfern“ auf die Finger schauen

Das ist nur die eine Seite. Aber selbst Hand anzulegen, um sich selbst als „Schwämmklopfer“ zu betätigen, ist die andere Seite dieses zweifellos spannenden Abenteuer - Natur. Dabei wird auch erklärt und gefachsimpelt. Es ist die konkrete Aktion, die Natur zu erklären. Es ist das Erlebnis, was Spaß und Freude macht. Das Verständnis zur Natur, zu den Produkten der Natur, wird geöffnet und vertieft.

 

2. Pilzwettbewerb

Doch tags zuvor nahm der Rennsteigverein  die gesammelten Pilze entgegen, um am Folgetag Exponate auszuzeichnen. Von den 21 Exponaten wurde 8 von Kindern eingereicht. Stolz berichteten sie von ihren Funden im Thüringer Wald. Auch das Kommunizieren der Kinder unter einander, hatte den Charakter eines Schneeballeffektes.

Natürlich wurden die Pilze begutachtet und vermessen, mit den Kindern – versteht sich.

Als kleines Präsent gab es noch das Märchen „Die wundersame Geschichte vom Glückspilz“ und gespannt wartete man auf den Sonntag,  Tag der Preisverleihung.

 

 

 

3. Die Anerkennung und Ehrung

Die Pilz-Ausstellungsfläche war immer besucht. Bestaunt wurden die Exponate.

Der Andrang war groß, als die Auszeichnungen vergeben wurden. Groß war die Freude der Kinder, eine Urkunde mit oder ohne Pokal zu erhalten.

Fazit: Mit Spaß und Freude - erlebte Bildung – nachhaltig.

 

Wir sagen den Organisatoren um Herrn Kastner – danke.

 

Wilfried Rühle

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